Runzelige Erde – Eisen-Elea
„Terre à Rides“ (Land der Falten) lädt dazu ein, die Spuren der Welt und der Zeit in einem neuen Licht zu betrachten. Es ist nicht bloß eine grafische Darstellung, sondern eine Reflexion über unseren Platz im größeren Ganzen. Durch dieses Zusammenspiel der Linien erinnert uns Elée Ferré daran, dass wir sowohl Beobachter als auch Teilnehmer dieser stillen Wandlungen sind, dass wir Teil eines Ganzen sind, das sich ständig formt und neu gestaltet.
EnCarré Kollektion:
Wenn uns die Natur Schönheit offenbart, eine Schönheit, die uns herausfordert und überwältigt. Der Anblick feiner Linien prägt sich uns ein; wir finden sie überall, die Natur ist voller von ihnen!
Der Moment kommt, in dem auch wir diese Linien sehen können, natürlich und im ständigen Wandel. Wir erleben dieselben Momente.
Vielleicht ist dies die Bedeutung von „Teil des Ganzen sein“. Elée Ferré
13 x 13 cm
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80,00€

Rezension zu „Terre à Rides“ von Elée Ferré
Schwarze Tinte auf Recyclingpapier.
EnCarré-Kollektion
In „Terre à Rides“ (Land der Falten) fängt Elée Ferré die feinen Muster ein, die Natur und Menschen durchziehen, die Linien, die Zeit und Bewegung gezeichnet haben. Das Werk versetzt den Betrachter in einen Dialog zwischen Mineral und Mensch, zwischen den Falten einer Landschaft und denen eines Gesichts und deutet so eine Kontinuität zwischen natürlicher Erosion und dem Lauf der Jahre an.
Die schwarzen Striche des Stiftes erzeugen eine Oberfläche, auf der sich Wellenlinien ineinander verschlingen, wo jede Kontur wie von einem unsichtbaren Atemzug geformt scheint. Dieses Zusammenspiel feiner, präziser Linien erinnert an die Furchen trockener Erde, die Falten alternder Haut oder die Spuren, die der Wind im Sand hinterlässt. Diese Spuren sind weit mehr als bloße Motive; sie werden zum Zeugnis eines Zyklus, eines Wandels.
Die Künstlerin erforscht die Beziehung zwischen dem Individuum und seiner Umwelt. So wie sich die Natur im Laufe der Zeit wandelt, tragen auch wir diese Veränderungen, diese Spuren der Evolution in uns. Das Werk legt nahe, dass diese Falten, ob irdisch oder menschlich, keine Stigmata sind, sondern Spuren unserer Zugehörigkeit zur Welt, Linien der Erinnerung, die uns mit dem Universum verbinden.
Die Verwendung von Recyclingpapier als Trägermaterial ist Teil dieses Ansatzes der Kontinuität mit dem Lebendigen. Es verortet das Werk in einer schlichten Materialität, in der die Idee der Wiederverwendung den unendlichen Kreislauf der Natur und die Überlagerung von Zeitschichten widerspiegelt.
Weitere Informationen
| Abmessungen | 13 × 13 × 1 cm |
|---|---|
| Jahr | 2022 |
| Rahmen | NEIN |
| angewandte Technik | Stift auf Papier |
| Originalwerk | Ja |
| Einzigartiges Stück | Ja |
| Echtheitszertifikat | Ja |
| Unterschrift | Ja |




